Zahnarztpraxis Dr. Rainer Eisel

 Endodontie oder Wurzelkanalbehandlungen


Es tut doch noch nichts weh ... . Diesen Satz hören wir häufig von Patienten die auf einen kariösen Zahndefekt hingewiesen werden. Wartet der Patient tatsächlich bis eine Karies Schmerzen verursacht ist die Karies oftmals schon so tief in den Zahn vorgedrungen, dass sich das Nervgewebe (die Pulpa) infiziert hat. Um den Zahn zu erhalten ist nun eine Wurzelkanalbehandlung (kurz WK) oder wie der Volksmund sagt: "der Nerv wird gezogen" die letzte Möglichkeit den Zahn vor der Extraktion zu retten.

Bei der WK wird der entzündete Nerv unter Einsatz sehr flexibler Feilen bis zur Wurzelspitze aus dem Zahn entfernt. Anschließend muss im Wurzelkanal durch Spülung und Einlagen von desinfizierenden Medikamenten oder durch den Einsatz von Dentallasern Keimfreiheit erreicht werden. Ist der Zahn beschwerdefrei, werden die sauberen Hohlräume mit speziellen gummiähnllichen Stiften dicht versiegelt

Nach der Entfernung des Nervengewebes ist der Zahn devital. Die Zahnsubstanz wird mit der Zeit spröde da der Zahn nicht mehr aktiv durch den Nerv versorgt wird. Um die spröder werdende Zahnhülle vor dem Kaudruck und eventuellem Zerplatzen zu schützen sollte die Zahnhülle nach einer Ruhezeit von etwa 5 Monaten und der röntgenologischen Kontrolle der Wurzelspitzen eine Stiftkrone geschützt werden.